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Inhalt der Ausgabe 03/2026

Standpunkt

Wenn Wissenschaft funktioniert, aber nicht mehr klingt

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Nachrichten

Nachrichten

+++ Wissenschaftsrat mit Zukunftsagenda für das Jahr 2040 +++ EFI sieht ungenutzte Transferpotentiale +++ AfD-Pläne für Sachsen-Anhalt +++ Vier Milliarden Euro für die Infrastruktur +++ Mario Voigt kontra TU Chemnitz +++ DAAD in Russland „unerwünscht” +++ „Student des Jahres” +++ Neu verhandelte Hochschulverträge unterzeichnet +++ Israel-Bias beim ERC? +++ Aufwärtstrend bei den MINT-Fächern? +++

Polarisierung

Verschwindet unsere Demokratie?

Die Stabilität westlicher Demokratien gerät ins Wanken. Politische und gesellschaftliche Diskurse verschärfen sich im Ton und hinterlassen den Eindruck einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Wie zerbrechlich ist unsere Demokratie? Ein Gespräch über die Chancen von Toleranz und die Anerkennung demokratischer Werte.

Zugleich real und konstruiert

Nicht zugrunde liegende Dynamiken in den Einstellungen der Bevölkerung treiben die Polarisierung hervor. Vielmehr ist die Annahme, dass sich bereits zwei verfeindete Lager gegenüberstehen, ein entscheidender Mechanismus in der Selbstverständigung moderner demokratischer Öffentlichkeiten. Eine soziologische Einordnung.

Dynamisches Phänomen

Sowohl entlang Parteilinien als auch entlang kontrovers diskutierter Sachthemen lässt sich in Deutschland die emotionale Ablehnung andersdenkender Menschen beobachten. Empirische Daten zeigen die Dynamik dieser Abgrenzungsphänomene und deren Abhängigkeit von politischen Ereignissen wie der Bundestagswahl 2025.

Angstunternehmer unterwegs

Gefühle haben auf der internationalen politischen Bühne einen festen, mitunter instrumentalisierten Platz. Aktuell sind nicht wenige besorgt, weil sie Spaltungstendenzen in der Gesellschaft wahrnehmen. Der gesellschaftliche Zusammenhalt scheint auch in der Bundesrepublik nicht mehr gesichert. Wie beeinflusst unser Umgang mit diesen Empfindungen unsere Realität? Welche historischen Vergleiche lassen sich ziehen?

Identitätskämpfe

Polarisierungsphänomene und die Spaltung gesellschaftlicher Gruppen hängen eng zusammen, sind aber nicht dasselbe. Welche Dynamiken tragen zu Polarisierungen bei? Welche Themen haben besonderes Spaltungspotential und welche psychologischen Faktoren sind wirksam?

Ideologisch oder affektiv

Inwiefern können öffentliche Debatten Ausdruck oder auch Treiber von gesellschaftlicher Polarisierung sein? Und wie kann die Behauptung von Polarisierung in öffentlichen Debatten zur tatsächlichen Polarisierung beitragen? Eine Analyse aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive.

Sicht auf reale Konsequenzen

Um bedeutende geldpolitische Entscheidungen zu treffen, sind die zunehmend unterschiedlichen politischen Erwartungen und Vorstellungen der Bevölkerung von Relevanz. Es ergibt sich daraus die Aufgabe, diese Zusammenhänge systematisch zu untersuchen und die Ergebnisse stärker in den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik und Zentralbanken einzubringen.

Wissenschaft und Demokratie

In der ungesicherten Demokratie

Die demokratische Einbettung und rechtliche Situation von Hochschulen und Forschungsinstituten sind gefährdet. Eine wachsende Bedrohung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit macht es dringend notwendig, die institutionelle Resilienz von Hochschulen zu stärken. Eine Analyse mit Handlungsempfehlungen.

DHV-Ranking

Rektor und Wissenschaftsministerin des Jahres

Ende 2025 hat der DHV wieder zur Wahl „Rektor/in des Jahres“ und zur Wahl „Wissenschaftsminister/ in des Jahres“ aufgerufen. Auf den Spitzenplätzen sind bekannte wie neue Gesichter.

USA

Sanktionierte Wissenschaft

Über ein Jahr nach Donald Trumps Amtsantritt ist aus dem Stresstest für die US-amerikanische Wissenschaft Ernst geworden. Weshalb die offensive Politik so wirkungsvoll ist und wie Universitäten durch gesellschaftlichen Rückhalt wehrhafter werden können: ein Blick an die Westküste zur University of California.

Wissenschaftsgeschichte

Schlüsselfigur der modernen Physik

Werner Heisenberg (1901–1976) gilt als einer der bedeutendsten theoretischen Physiker des 20. Jahrhunderts und Mitbegründer der Quantenmechanik. In seinem Denken nahm auch die Diskussion der Erkenntnisgrenzen eine zentrale Stellung ein.

Wissenschaftliche Sammlungen

Wiederentdeckt

Trotz der dominierenden digitalen Transformation nutzen Universitäten die wissenschaftlichen Sammlungen wieder verstärkt als materielle Ressourcen für Forschung, Lehre, Kommunikation und Profilbildung. Dieser Entwicklung stehen jedoch Herausforderungen wie knappe Ressourcen und eine fehlende institutionelle Verankerung gegenüber.

Paradoxes Dasein

Wissenschaftliche Sammlungen speichern Wissen in Form realer Objekte. Am Beispiel der Farbstoffsammlung der TU Dresden wird deutlich, welche Bedeutung die Bestände als Quellen aktueller Forschung haben können.

Karrierepraxis

Nicht isoliert betrachten

In vielen MINT-Studiengängen werden neben Vorlesungen auch assoziierte Tutorien gehalten, die von Studierenden höherer Semester durchgeführt werden. Die Hauptverantwortung für diese Tutorien und deren Verzahnung mit den Vorlesungen liegt bei den Dozierenden und ist stets eine große Herausforderung. Eine praxisorientierte Hilfestellung.

„Ist das echt?“

Studierenden die Gelegenheit zu geben, sich mit originalen Quellen auseinanderzusetzen, kann in vielfältiger Weise lohnend sein. Häufig trägt es zur Faszination für das Fach bei und ermöglicht Studierenden, selbst originäre Forschungstätigkeiten auszuüben.

Rubriken

Fundsachen

+++ Ideale +++ Aufmerksamkeit +++ Pluralisierung +++ Empfehlung +++ Dynamik +++ Alternative +++ Erkenntnis +++ Wahrheit +++

Ergründet und entdeckt

+++ Homeoffice und Produktivität +++ Digitale Rechte und Bürokratieabbau +++ Besonderer Tastsinn +++ Pestizidtoxizität weltweit +++

Zustimmung und Widerspruch

Lesen und lesen lassen

Tat und Tatsache: Warum soll man moralisch handeln? Zur Beantwortung dieser Frage deklariert der Philosoph Markus Gabriel moralische Urteile zu moralischen Tatsachen: „Die moralischen Tatsachen sprechen für sich“, sodass wir alle ihrem Rat folgen müssten.

Besser verstehen: Wie werden Abweichungen von der gesellschaftlichen Norm wahrgenommen und wie kommt es zur Stigmatisierung und Ablehnung in irgendeiner Form andersartig wirkender Menschen?

Entscheidungen aus der Rechtsprechung

OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 8. Januar 2026 –
https://t1p.de/nhnyd

LG Lübeck, Urteil vom 16. Dezember 2025 –
https://t1p.de/7tsgb

Preise

Habilitationen und Berufungen

Leitungspositionen

Akademischer Stellenmarkt

Exkursion

Enigma

Am Ende optimistisch? – Tilman Brück

Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 0945-5604
Ausgabe / Jahr: 3 / 2026
Veröffentlicht: 2026-03-06
 

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