Inhalt der Ausgabe 02/2026
Standpunkt
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Nachrichten
+++ Nationale Plattform für Forschungssicherheit auf dem Weg +++ DHV will W-Besoldung verbessern +++ Humboldt-Stiftung erweitert Förderung +++ Länder drängen weiter auf Tierversuchsgesetz +++ Weniger KI-Förderung +++ Weniger Planstellen in Berlin? +++ Erasmus+: 60 Milliarden Euro gefordert +++ FP 10: Forderungen nach Nachbesserungen +++ DFG: Ausweitung von KI-Einsatzmöglichkeiten +++ Flexibilisierung des Besserstellungsverbots +++
Führung
Was vor wenigen Jahren bei der Führung von Mitarbeitenden als modern galt, ist längst überholt. Gesellschaft und Arbeitsweltwandeln sich in immer schnellerem Tempo. Welche Konsequenzen hat dies für das Verständnis von Führungskultur?
Vorstellungen von guter Führung sind kulturell, gesellschaftlich und historisch eingebettet. Über den Wandel des Führungsverständnisses und was Führung heute in Hochschule und Wissenschaft bedeutet.
Wissenschaftliche Forschung findet meist in Teams statt. Welche Faktoren haben sich für deren erfolgreiche Führung als besonders bedeutsam erwiesen? Auf welche Weise und mit welchen praktischen Tools lassen sich Motivation und Leistung steigern?
Nach 22 Jahren als Bundestagsabgeordneter und hohen politischen Ämtern ist Helge Braun in die Welt der Wissenschaft zurückgekehrt. Seit April 2025 leitet er als Präsident die Universität zu Lübeck. Welche Themen haben ihn in dieser Funktion beschäftigt? Und wie sieht er Führung in Politik und Wissenschaft im Vergleich?
In der Diskussion Um moderne Führung wird häufig thematisiert, wie eine ideale Führungspersönlichkeit und der dazu passende Führungsstil aussehen könnten. Wie entscheidend ist dies für die Entwicklung von Unternehmen? In welcher Hinsicht können Führungssubstitute hilfreich sein?
Die Zusammenarbeit in Hochschulteams ist durch verschiedene Spannungsfelder wie beispielsweise unterschiedliche Vertragssituationen, Konkurrenzdruck und Kooperationsbedarf geprägt. Wie stellen sich vor diesem Hintergrund zentrale Führungsaufgaben dar und welche Chancen bietet eine stärkenbasierte Rollenverteilung?
Kommen im beruflichen Umfeld Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen, kann das eine Führungsperson vor besondere Herausforderungen stellen. Über schwierige Dynamiken und notwendige Spielregeln.
Künstliche Intelligenz
Der Einsatz generativer KI (GenKI) kann die Hochschullehre effizienter gestalten, er birgt allerdings auch die Gefahr des Verlusts von Kernkompetenzen (Deskilling) bei den Lernenden. Diesen Risiken stellen die Autorinnen das Konzept des Newskilling gegenüber, das die Entstehung neuer Kompetenzprofile aus der direkten Interaktion von Mensch und KI beschreibt.
4 Jahre Ukraine-Krieg
Die Beziehung Russlands zur Ukraine ist gekennzeichnet durch kulturelle Nähe und gleichzeitige koloniale Unterdrückung. Ein Überblick über die historischen Strukturen und Handlungsmuster, die das Verhältnis beider Länder bis heute bestimmen.
Für die propagandistische Untermalung seiner eigenen politischen Zielemissbraucht und zerstört Russland Kulturdenkmäler in der Ukraine. Es bedient sich dabei des ganzen „Besteckkastens“ anderer verbrecherischer Vorbilder. Der Erhalt ihres kulturellen Erbes ist für die Ukraine zu einer existenziellen Frage geworden.
Grossbritannien
Der vom EU-Unterhändler Michel Barnier als „lose-lose“ charakterisierte Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union hatte auch für die deutsch-britische Wissenschaft Folgen. Einbußen sind vor allem bei der Studierendenmobilität zu verzeichnen. Fünf Jahre nach dem Brexit wurden nun engere zwischenstaatliche Kooperationen vereinbart.
Personal Strukturen An Hoch Schulen
Derzeit wird über neue Personalkategorien an Hochschulen und damit verbundene Dauerstellenkonzepte diskutiert. Reformen werden erwartet. Wie ist die aktuelle Rechtslage?
Geisteswissenschaften
Die digitale Transformation der letzten Jahrzehnte hat radikale Auswirkungen auf die alltägliche Forschungsarbeit von Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftlern. Gleichzeitig hat sich die universitäre Ausbildung in vielen Fächern bislang kaum verändert. Welche Anpassungen sind jetzt zwingend notwendig? Ein Plädoyer aus Sicht der Geschichtswissenschaften.
Der 1932 geborene und im Jahr 2016 verstorbene italienische Wissenschaftler und Bestsellerautor Umberto Eco gilt als einer der großen Universalgelehrten der letzten Jahrzehnte. Zehn Jahre nach seinem Tod bleibt die Faszination für sein Werk, in dem Wissenschaft und Literatur eng miteinander verknüpft sind.
Iran
Am28.Dezember 2025 begannen in Iran die erneuten Proteste gegen das Regime. Die iranischen Universitäten spielen bei iranischen Freiheitsbewegungen seit jeher eine wichtige Rolle, waren sie doch schon immer Orte, an denen sich der Widerstand formierte.
Karrierepraxis
Die BMFTR-Förderrichtlinie „SINATRA” unterstützt herausragende wissenschaftliche Nachwuchsgruppen aus den Natur und Ingenieurwissenschaften. Wie gestaltet sich der Forschungsalltag junger Forschungsgruppenleiterinnen und Forschungsgruppenleiter? Vor welchen Herausforderungen stehen sie?
Rubriken
+++ Tun +++ Chaos +++ Rebellentum +++ Wirkung +++ Glück +++ Wächter +++ Kritik +++ Verstehen +++
+++ Aufschieberitis +++ Langes Single-Dasein belastet Wohlbefinden junger Menschen +++ Müllmenge im Rhein höher als angenommen +++ Wie sich Tiere an den Klimawandel anpassen +++
Autobiografische Reflexionen: Historiker-Doyen, politischer Bürger und Public Intellectual der Berliner Republik – das war Heinrich August Winkler als Professor an der Humboldt- Universität um die Jahrtausendwende, und er ist es bis heute.
Ungerechte Klassen?: Ein Philosophieprofessor, Sohn promovierter Eltern, schreibt über den Statuswettbewerb, den unsere Gesellschaft ausmacht und der nicht zu überwinden sei. Hanno Sauer zeigt auf, wie Ungleichheit entsteht und wo die Quellen von Statushierarchie und Prestige zu finden sind.
| Lizenz: |
ESV-Lizenz |
| ISSN: |
0945-5604 |
| Ausgabe / Jahr: |
2 / 2026 |
| Veröffentlicht: |
2026-02-06 |
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