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Inhalt der aktuellen Ausgabe 58/2018

Inhalt/Editorial

Inhalt

Editorial / Impressum

Einführung

Bildungssprache

Mit diesem Heft zum Thema Bildungssprache schließen wir inhaltlich besonders stark an das Fremdsprache Deutsch Sonderheft 2016 (Deutsch für Lernende mit Migrationshintergrund) an, in dem es uns darum ging, rasch mögliche Unterrichtsideen und didaktisch-methodische Hinweise für den Unterricht mit Geflüchteten zu geben und bereits bestehende Beispiele guter Praxis vorzustellen. Zwei Jahre später möchten wir erneut auf diesen Themenkomplex zurückkommen.

Hintergrund

Bildungssprache im Zweitspracherwerb

Da Bildungssprache als mögliche Hürde in der schulischen Sozialisation gilt, aber als Register zur Aneignung schulischen Wissens allgemein die Grundlage des Unterrichts darstellt, wird zunehmend deren Vermittlung und Erwerb diskutiert. Zur Unterstützung ihres Erwerbs durch jugendliche Seiteneinsteigerinnen und -einsteiger erfordert Bildungssprache in der schulischen Kommunikation daher verstärkte Aufmerksamkeit.

Von der Alltagssprache über die Unterrichtssprache zur Fachsprache

Sprachbildung im Fachunterricht ist ein Thema für Lehrkräfte aller Fächer und aller Jahrgangsstufen. Erst in den letzten Jahren dringt es in das Bewusstsein der Bildungsverantwortlichen, der Ausbilderinnen und Ausbilder und der Lehrkräfte. Erst die Sprachprobleme von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund und erst recht der zugewanderten Kinder und Jugendlichen lenken den Blick darauf, dass Fachlernen und Sprachlernen nicht voneinander getrennt werden können, sondern einander gegenseitig bedingen. DaZ-Lernende sind demnach wie ein »Lackmuspapier«, das besonders sensibel auf Sprachprobleme anschlägt und der Lehrkraft Sprachhürden vor Augen führt.

Von der Internationalen Vorbereitungsklasse in den Regelunterricht

Der folgende Beitrag präsentiert Überlegungen und Erfahrungen der Autorin zum Übergang von zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen in den Regelunterricht. Dabei geht sie von der eigenen Lehrtätigkeit an einem Kölner Gymnasium aus.

Praxis

Leseverstehen für alle

Kinder wollen lesen lernen. Auch die, die nicht in ihrer Erstsprache alphabetisiert werden. Die Kenntnisse der deutschen Sprache reichen selbst bei einsprachig deutsch aufwachsenden Kindern oft noch nicht aus, einen Text lesend zu verstehen. Andere Kinder hingegen beherrschen das sinnverstehende Lesen sogar schon bei Schuleintritt. Der Beitrag zeigt, wie bei allen die Freude am Lesen gefördert und in anhaltende Begeisterung verwandelt werden kann.

Sprachorientierter Fachunterricht

Dieser Beitrag widmet sich sprachorientiertem Fachunterricht in Willkommensklassen. Er beschreibt zentrale Prinzipien, die berücksichtigt sein sollten, damit die Entwicklung von Sprachkompetenz für den Alltag und für das Lernen im Fach und in der Schule gelingt.

Geflüchtete Kinder in Schweden

Dieser Beitrag beleuchtet, wie allgemeine und fachspezifische Sprachkenntnisse von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund im schwedischen Schulwesen gefördert werden. Der Umgang mit Mehrsprachigkeit wird in Hinblick auf die Einbeziehung der Herkunftssprache/n und bisherigen Schulsprachen im Schwedisch- und Fachunterricht aus einer bildungspolitischen und didaktischen Perspektive beschrieben und anhand von konkreten Beispielen aus der Praxis an Schulen in Göteborg illustriert.

Wie kann ich diese Prüfung schaffen?

Prüfungstexte sind schwierig, gerade für Deutsch als Zweitsprache (DaZ)-Lernende in der beruflichen Ausbildung. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel industrieller Metallberufe, welche Anforderungen Prüfungstexte und -aufgaben enthalten und wie man sich darauf vorbereiten kann. Der Beitrag beruht auf einer Bedarfserhebung bei spanischen Teilnehmenden, die an dem Sonderprogramm zur »Förderung der beruflichen Mobilität von ausbildungsinteressierten Jugendlichen aus Europa (MobiPro EU)« teilnehmen, daneben auch auf eigener Unterrichtserfahrung, insbesondere im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung für geflüchtete Jugendliche (EQ J) mit anschließender Berufsausbildung.

Rubriken

Sprachecke: Die »Bildungssprache« und ihr Status

Vor ziemlich genau 45 Jahren erschien ein Buch, das die sprachliche Ungleichheit in der Bevölkerung thematisierte und die Debatte um eine gezielte Sprachförderung anstieß. Es handelt sich um die Untersuchung von Ulrich Oevermann, »Sprache und soziale Herkunft. Ein Beitrag zur Analyse schichtenspezifischer Sozialisationsprozesse und ihrer Bedeutung für den Schulerfolg«.

Fachlexikon

+++ BICS und CALP +++ Konzeptionelle Schriftlichkeit und konzeptionelle Mündlichkeit +++ Mediale Realisierung von Sprache +++ Register +++ Bildungssprache +++ Schul- und Unterrichtssprache +++ Fachsprache +++ Sprach(en)fördernder und sprach(en)sensibler Fachunterricht +++

Weiterführende Literatur

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