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Über das Risikokonzept für krebserzeugende Stoffe des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS)

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum gerade krebserzeugende Gefahrstoffe im Arbeitsschutz schon immer ein besonderes Problem darstellten?
Zum Einen: Es sind individuell besonders schwere gesundheitliche Schäden, die auftreten können.
Es gibt aber noch einen anderen Punkt. Bei den meisten Krebsstoffen ergibt sich die krebserzeugende Wirkung über eine Schädigung der Erbsubstanz – der DNA. Das nennt man Genotoxizität. Genotoxische krebserzeugende Stoffe haben in den meisten Fällen keine Wirkschwelle. Bei ihnen ergibt sich ein Krebsrisiko am Arbeitsplatz immer, selbst wenn die Exposition gegenüber dem betreffenden Stoff sehr gering ist (siehe ergänzend Infobox 16).

Seiten 67 - 82

Dokument Über das Risikokonzept für krebserzeugende Stoffe des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS)