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Inhalt der Ausgabe 01/2013

Editorial

Gesetzgebung und Krisenmanagement im Fluss

Inhalt

Inhalt / Impressum

Strategien, Analysen, Empfehlungen

Krisenmanagement – auf den Piloten kommt es an

Am 15. 1. 2009 gelingt Flugkapitän Chesley B. „Sully“ Sullenberger ein fliegerisches Meisterstück: Nach dem Ausfall beider Triebwerke durch Vogelschlag demonstriert Kapitän Sullenberger Krisenmanagement in Perfektion. Er wassert seinen Airbus souverän auf dem Hudson – mitten im New Yorker Hafen und nicht einmal zwei Kilometer vom Times Square entfernt. Diese Geschichte enthält alles, was erfolgreiches Krisenmanagement ausmacht – und vermittelt so anschaulich Gestaltungshinweise für das Krisenmanagement in Unternehmen.

Aktive Finanzkommunikation zu Wirtschaftsauskunfteien in der Restrukturierung

Wirtschaftsauskünfte und Bonitätseinschätzungen von Auskunfteien sind eine wichtige externe Informationsquelle für Unternehmen, um Risiken auf Kunden- oder Lieferantenseite zu steuern. Eine aktive Finanzkommunikation ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg der Restrukturierung: Die Wirtschaftsauskunftei ist zeitnah und plausibel über die Restrukturierung und ihren Fortschritt zu informieren.

Erhöhte Aufsichtsratspflichten in der Anlaufphase von Unternehmen

Gem. § 92 Abs. 2 AktG darf der Vorstand einer AG nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung grundsätzlich keine Zahlungen mehr aus dem Gesellschaftsvermögen leisten. Bei Zuwiderhandlungen haftet der Vorstand der AG auf Schadenersatz. Zwar leistet der Aufsichtsrat typischerweise keine Zahlungen aus dem Vermögen der Gesellschaft. Ihn treffen allerdings Überwachungspflichten. Deshalb muss er dafür sorgen, dass der Vorstand rechtzeitig Insolvenzantrag stellt.

Die Europäische Insolvenzverordnung (EUInsVO)

Die EuInsVO verfolgt „nur“ den Zweck, einheitliche Regelungen über die internationalen Zuständigkeiten oder das jeweils anwendbare Recht zu schaffen, nicht beabsichtigt war und ist ein einheitliches europäisches Insolvenzrecht. Unterschieden werden sog. Hauptinsolvenzverfahren sowie daran anhängende Sekundärinsolvenzverfahren. Insbesondere ist zu klären, in welchem Land der Schuldner den Mittelpunkt der hauptsächlichen Interessen hat (COMI, Center of Main Interest). Am Beispiel der Alkor-Venilia GmbH wird die Komplexität von notwendigen länderübergreifenden Sanierungsverfahren dargestellt.

Praxisforum, Fallstudien, Arbeitshilfen

Abwicklungsprozesse in Insolvenzverwalterkanzleien und in Kreditinstituten

Die Evaluation von Insolvenzprozessen wird vor dem Hintergrund der Einführung des ESUG zur Stimulierung von Sanierungen in der Insolvenz immer wichtiger. Allerdings wurden die Insolvenzprozesse bei Verwaltern und in Kreditinstituten trotz der hohen volkswirtschaftlichen Bedeutung empirisch noch nicht umfassend untersucht. Der vorliegende Bericht über eine kürzlich durchgeführte Studie soll einen Teil dieser Lücke schließen und Auskunft über die Einschätzungen zur Insolvenzabwicklung aus der Sicht von Insolvenzverwaltern und Abwicklern in Kreditinstituten geben.

Insolvenzverwaltung in neuem Umfeld

Erste Erfahrungen mit der Anwendung von durch das ESUG neu eingeführten Instrumenten und die Auswirkungen auf die Auswahl von Insolvenzverwaltern hinsichtlich ihrer Rolle im Sanierungs- und Insolvenzverfahren standen im Mittelpunkt des VID-Herbst kongresses 2012.

Von der KSI-Redaktion für Sie nachgefragt: Welche Ziele sollen mit dem Management zahlungsgestörter Forderungen erreicht werden?

Das BMJ beabsichtigt auf dem Gesetzgebungswege u. a. eine Deckelung der Vergütungsstruktur für Inkassounternehmen. Einer aktuell vorgelegten Praxisstudie zufolge könnte das für Inkassodienstleistungen nutzende Unternehmen zwei nicht beabsichtigte Folgen haben: erstens eine Verlagerung der Forderungsbeitreibung auf gerichtliche Verfahren; zweitens eine Umlage kalkulierter Forderungsausfälle auf den Endverbraucher. Hierzu befragten wir die Deloitte-Experten Jochen Wentzler und Markus P. Neuhaus, die die Studie durchgeführt haben.

Report, Rechtsprechung, Hinweise

Aktuelle Rechtsprechung zur Krisen-, Sanierungs- und Insolvenzpraxis

+++ Ansprüche der Gesellschafter als Elemente der Liquiditätsbilanz +++ Insolvenzfestigkeit der Zweitabtretung einer Forderung +++ Anfechtung von Honorarzahlungen an Steuerberater +++ Kein Anspruch auf Billigkeitsmaßnahme bei Forderungsverzicht +++ Keine Rückforderung insolvenzrechtlich angefochtener Steuerzahlungen durch Bescheid +++

Daten & Fakten aus der Wirtschaft

+++ Insolvenzindikator Q3/2012 +++ Unternehmensinsolvenzen 2012 +++ BDU-Fachverband Sanierungs- und Insolvenzberatung mit neuem Vorstand +++

Neues aus Gesetzgebung und Verwaltung

+++ MicroBilG +++ Neufassung des IDW S 6 +++ Entfristung des Überschuldungsbegriffs +++ Compliance Officer +++

Service, Literatur, Veranstaltungen

Umfeldinformationen zur Krisen-, Sanierungs- und Insolvenzberatung

+++ ESVnews: Aktuelle Themen in ESV-Zeitschriften (4) +++ KSI-Vorschau (4) +++ Büchermarkt (46) +++ Veranstaltungen (47) +++ Zeitschriftenspiegel (48) +++
DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7784.2013.01
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7784
Ausgabe / Jahr: 1 / 2013
Veröffentlicht: 2013-01-03
 

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