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Das Bewerbungs- und Einstellungsverfahren

Bei der Besetzung freier Stellen im Betrieb ist der Arbeitgeber an die Vorgaben des SGB IX und des AGG gebunden. Aufgrund der Bestimmungen dieser Gesetze ist er gehalten, je nach der Größe des Unternehmens eine Mindestzahl von Arbeitsplätzen mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Erfüllt ein Arbeitgeber diese Mindestzahl nicht, ist er zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet.

Im Rahmen der Vertragsanbahnung hat der Unternehmer jede Benachteiligung schwerbehinderter Personen zu unterlassen. Das Benachteiligungsverbot betrifft insbesondere die Art der Stellenausschreibung und den Inhalt der Fragen bei Vorstellungsgesprächen. Fehler in diesem Bereich können zu Entschädigungs- bzw. Schadensersatzansprüchen führen!

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Dokument Das Bewerbungs- und Einstellungsverfahren